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          15-07-2005
  2005.07.15 Grunewald

Das Anhalten der schönen Witterung verleitete mich ein weiteres Mal, alle Pläne für diesen Tag durcheinanderzuwirbeln und notwendige Dinge auf eine spätere Zeit zu verschieben. Ausgewählt hatte ich ein Ziel, das oftmals auf der Vorhabenliste stand und dann doch wieder fallengelassen wurde - eine Tour durch den Grunewald. Hier einige Bilder der Wanderung, die ihren Anfang am S-Bahnhof Grunewald nahm.

Im Naturschutzzentrum Ökowerk Grunewald, einem ehemaligen Wasserwerk. Wie ich lesen konnte, das älteste erhaltene Berlins. Näheres unter diesem Link.

Herstellerstempel in den verbauten Ziegeln, gefunden an der Außenmauer des ehemaligen Maschinenhauses.

Natur pur - Biene und Blüte ...

Detail der Sandwäsche (hiermit wurden die Filtersande des Wasserwerkes gereinigt).

Im großen Teich des Ökowerkes sind mehrere kleinere Exemplare Ringelnattern damit beschäftigt, ständig nach Beute zu suchen. Was auch größere Frösche veranlaßt, vorsichtshalber das Weite zu suchen, unschwer rechts zu erkennen die heftige Wasserbewegung durch das schnelle Wegtauchen des Frosches ...

Wegmarkierungen - Entfernungseinträge auf einem Steinquader.

Vor dem Aufstieg, eine Gesamtansicht des Grunewaldturmes.

Die Sicht von der Turmplattform ist ein schöner, aber das eintrübende Licht eines sich annähernden Gewitters ließ keine große Fernsicht zu. Ebensowenig begeistert war ich vom feinmaschigen Netz, so daß ich mit meiner Kamera Schwierigkeiten hatte, vernünftige Aufnahmen zu erhalten. So bleibt nur als Idee, bei einem weiteren Besuch eine Kamera mitzunehmen, deren Objektivdurchmesser es erlaubt, ungestört durch die Maschen der Absperrung zu fotografieren.

Der untere Teil des Grunewaldturmes wurde als Gedenkhalle zu Ehren des Preußenkönigs Wilhelm I. errichtet, das schmiedeeiserne Tor mit Adler und Königskrone verdeckt die Sicht auf die Statue des Königs.

Aus einiger Entfernung sehe ich den Grunewaldturm noch einmal vom Havelufer aus. Etwas versteckt am Uferrand rechts ein Kranich, der kurz nach meinem Auftauchen das Weite sucht.

Untrügliches Zeichen - das für die Abendstunden erwartete Gewitter rückt bereits in den Nachmittagsstunden immer näher, Zeit die Wanderung abzubrechen. Ein kurzer Blick zum Standbad Wannsee gelingt noch und ein interessanter Nachmittag mit vielen Eindrücken geht zu Ende.



     

     
 

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