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          31-08-2005
  2005.08.31 Kreuz und Quer Radeln durch Kreuzberg

Das Wetter schien einiges gutmachen zu wollen, es lockte mit grandios wolkenfreien Himmel zu weiteren Rundgängen durch die Stadt. Eine vor einigen Monaten aufgehobene Beilage aus der "Berliner Morgenpost" gab die Idee vor- Radeln kreuz und quer durch Kreuzberg. Begonnen an der Skalitzer Straße, führte der Weg über Admiralstraße am Landwehrkanal vorbei zum Jüdischen Museum und weiter zum Kreuzberger Wasserfall, Südstern, Mariannenplatz und Köpenicker Straße zurück zur Oberbaumbrücke. Hört sich viel an, war aber nicht so schlimm. Ob 13 oder 15 Kilometer, die Strecken in der Stadt sind so abwechslungsreich, daß die Entfernung weniger auffällt denn einer Tour durchs Grüne ... Der übrige Verkehr tut sein Übriges, daß man immer kräftig in die Pedalen tritt.

Zum Schmunzeln regte diese vielleicht 1,60 Meter hohe Tür an, der Eingang zu einem Weinkontor. Vielleicht eine sinnvolle Idee, daß man sich den Köstlichkeiten mit einer gewissen Mühe nähert.

Am Kottbusser Tor, eine U-Bahn Linie 1 verlässt den Bahnhof.

Ein Hinterhof in der Admiralstraße.

Eine pfiffige Idee, den schmalen Durchgang zwischen zwei hohen Gebäuden etwas zu begrünen.

Mit etwas Sonnenschein leuchten auch diese Blüten der Balkonpflanzen am Landwehrkanal.

Aufwendig restaurierte Fassade in der Alexandrinenstraße.

Am Eingang des Jüdischen Museums.

Detail der Fassade des von Libeskind neuerrichteten Museumsanbaues.

Mehringplatz, das südliche Ende der Friedrichstraße.

Bereits auf dem Weg Richtung Wasserfall Kreuzberg, eine restaurierte Hausfassade in der Großbeerenstraße.

Balkongrün einmal anders herum, gesehen in der Bergmannstraße.

Vor dem Künstlerhaus Bethanien bauten Künstler, Kinder und Anwohner Häuser auf, aus vielen Einzelobjekten wurde rasch eine kleine Stadt. Die Beteiltigten hatten ausgehend von Form und Aussehen von Buchstaben ihre Architekturformen ausgewählt, die Objekte wurden begehrbar gestaltet. Zusammen ergaben die Einzelarbeiten die "City of Names", eine zeitlich befristete Ausstellung im kurzen Sommer 2005.

Eine kleine Bahn, mit Muskelkraft betrieben, war ein vielbesuchter Punkt der Selbstbau"stadt". Aneinandergereihte Paletten, einige Bohlen, fertig war der Baugrund und "Schienen" für diese vielleicht zwanzig Meter lange Strecke.

Ganz hinten in Erinnerung dämmerte mir im Vorbeifahren, daß dieses Selbstbauhaus einmal in den Schlagzeilen der Berliner Zeitungen stand. Noch zu Zeiten der Mauer hatte ein türkischstämmiger Berliner angefangen, dieses Holzhaus aufzubauen und baute dieses in den Jahren danach weiter aus, bis es zum Streitobjekt wurde. Ob jemand mit dem Grundstück spekulieren wollte oder von Amts wegen die Statik des Konstrukts in Zweifel gezogen wurde, es scheint heute alles ausgestanden, wie mir der Erbauer bestätigte. Zu mehr Auskünften wollte ich nicht stehenbleiben, da der Mann Besuch aus Spanien hatte und mit Erklärungen beschäftigt war. Für das nachfragen heißt es irgendwann wiederkommen.

Aus Hauswänden ragende Autohälften kennt man schon weil öfters gesehen, diese Fahrräder in der Köpenicker Straße waren eine Variation der Idee.



     

     
 

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