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          02-09-2005
  2005.09.02 Von Olympiastadion nach Spandau via Schildhorn

Das hört sich doch nach einer langen Strecke an, stimmt's ? Weit gefehlt, ist man erst einmal am Stadion, ist es ein einfaches, über Schirwindter Allee und Postfenn zur Havelchaussee zu gelangen, und dann liegen Schildhorn und Spandau nur wenige Steinwurf entfernt auseinander. Je nach Lust und Laune oder Kondition kann man zum Beispiel über Schildhorn hinaus weiterfahren zum Grunewaldturm oder in den Grunewald. Egal wohin man sich wendet, sollte das Wetter umschlagen, ist eine S-Bahn-Linie in der Nähe und damit ist diese Route sehr gut geeignet, zu jeder Jahreszeit ausprobiert zu werden.

Am S-Bahnhof Olympiastadion. Wenn es keine Veranstaltungen im Stadion oder in der Waldbühne gibt, liegen die Sonderzuggleise verweist da.

Ein Blick in das Stadion hinüber zum Marathontor.

Osttor und spiegelverkehrtes Leitsystem für die Besucherränge.

Blick auf die Details gerichtet. Muschelkalk und eingefärbter Beton bilden den farblichen Hintergrund für die Fackelhalter.

Blick vom Marathontor zum Glockenturm, der ebenfalls aufwendig restauriert wird.

Wenn man das Stadion betritt, scheint es kaum glaubhaft, daß hier 70000 Zuschauer Platz finden sollen. Geht man jedoch etwas hinein in die Reihen und zählt Reihen und Sitzplätze, empfindet man die Zahl ganz anders. Der räumliche Eindruck, daß zum Beispiel hunderte Besucher in einem kleinen Abschnitt Platz nehmen können, läßt dann doch die Ausmaße als stimmig erahnen.

Das Stadion wird umgebaut bzw. vorbereitet für das internationale Stadionfest ISTAF.

Das Schwimmbad nebenan.

Der Glockenturm wird noch bis Anfang nächsten Jahres restauriert, wenn alles klappt, ist er wieder ab Ende März 2006 begehbar.

In weitem Bogen führt die Fahrt zum Schildhorn. Auf einer Anhöhe das 1845 nach Plänen von Stüler erbaute Denkmal auf dem Schildhorn, es erinnert an die Jaczosage, wonach im frühen Mittelalter der Wendenfürst Jaczo nach einer Schlacht durch die Havel zu Pferde fliehen wollte und zu versinken drohte. In diesem Augenblick schwor er, wenn er das nahe Ufer lebend erreichen sollte, würde er zum Christentum übertreten. Die Rettung gelang auf wundersame Weise und so geschah es, daß der Fürst Schild und Horn an einen Baum hängte und betend niederkniete. An diese Begebenheit und Namensherkunft der Halbinsel erinnert das Denkmal.

Am Beginn einiger Wanderwege gibt es Karten und Erklärungen, die Nummern dieser Wegerklärungen finden sich am Wegesrand wieder, nicht wie üblich als an Baumstämme gepinselte Farbflächen, sondern herausgearbeitet.

Anlegeplätze im Stößensee. Nicht nur auf Straßen und Autobahnen, auch auf den Berliner Gewässern geht es mitunter gedrängt zu.

Ein Teil der Stößenseebrücke. Oben auf der Fahrbahn verläuft die Heerstraße, darunter filigran verstrebte Stahlbögen.

Bereits in Spandau, eine alte Firmen- oder Geschäftswerbung.



     

     
 

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