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          07-09-2005
  2005.09.07 Niedermoorlandschaft in Lübars

Lübars als ein Ortsteil von Reinickendorf hat sich seinen dörflichen Charme bewahrt. Es wird mir immer in besonderer Weise vertraut bleiben, weisen die Landwirtschaft und das Tegeler Fließ, die lose in die Landschaft verstreuten Baumgruppen und der nahe Forst wesentliche Merkmale auf, die mich an liebgewonnene Landschaften meiner Kinheit erinnern, als ich als kleener Steppke durch die Ställe und Wiesen meiner Großmutter tobte, zusammen mit andern Kindern. Das einzige, was passend zum kompletten Erinnerungsbild fehlt, ist ein ordentlicher Misthaufen. Den werde ich hier nicht finden, es gibt keine Milchviehwirtschaft in Lübars. Aber wieder zurück zu den Aufnahmen.

Seine Quellen hat das Tegeler Fließ in den Seen des benachbarten Landkreises Barnim. Zum Naturschutzgebiet Tegeler Fließ gehören auch die Niedermoorwiesen und Röhrichte.

EIn Holzdamm quert den kühlen Grund, der selbst im Sommer einige Grad kühler wirkt als das Umland.

Während das Küken mit den anderen Tieren per Piepsen in Verbindung blieb, konnte ich es durch einige Laute heranlocken, um ein paar Aufnahmen zu schießen.

Hinter den Niedermoorabschnitten weitet sich die Landschaft in Wiesen und Baumgruppen. Das flache Land kann zu Hochwasserzeiten sehr schnell und langanhaltend überflutet werden.

Eine Weide an einer Biegung des Fließes. Im Hintergrund höhergelegene Stallungen und Ortsbeginn von Lübars.

Geht man in weitem Bogen durch die Wiesen um das Dorf herum, gelangt man zum Mauerweg. Hier stand bis 1990 die Mauer, der Weg folgt ihren früheren Verlauf.

Entfernt man sich auf dem Mauerweg von Lübars, kommt auf der rechten Seite der Köppchensee zum Vorschein. Im 19. Jahrhundert hatte man hier Torf gestochen, nach Ende des Abbaus füllten sich die Restlöcher und bildeten die "Lübarser Teiche", der heutige Name Köppchensee geht auf einen früheren Pächter zurück.

Im Dorf Lübars, welches zu Mauerzeiten so ziemlich das einzige eingemeindete Dorf war, das diese Bezeichnung auch verdiente. Was es wohl nur in Berlin gibt- der Ort wird mit einem Doppeldeckerbus linienmäßig angefahren. Heute gibt es wenige Erwerbshöfe, die gleichzeitig der Landschaftspflege dienen (z.B. Schafzucht). In Lübars hat sich über die Jahre hinweg der Reitsport etabliert, das erklärt auch die vielen Koppeln etc.

Ein Gedenkstein des örtlichen Schützenvereines ...

... und das ältere Gegenstück des früheren Vereins.

Abenddämmerung legt sich über die Landschaft.



     

     
 

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