www.Berlinansichten.de
          08-09-2005
  2005.09.08 Rund um Werder/Havel

Eine weitere Tour ging nach Werder, hier einige Ausschnitte einer Fahrt ausgehend von der Inselstadt über Ketzin Fähre nach Paretz, weiter nach Marquardt und Grube zurück nach Werder. Es war die schlimmste Fahrt des beginnenden Herbstes, so etwas hatte ich noch nirgendwo erlebt: Getreulich den Wanderwegemarkierungen folgend, stand ich vor einem Zaun, der links ohne erkennbares Ende in den Wald hineinging und nach rechts einige hundert Meter weit eine große Obstplantage umfasste. Die Krönung- ein Pfosten des alles versperrenden Zaunes trug auch noch die Wegekennzeichnung ! Wenn es nur bei diesem Patzer geblieben wäre, fanden sich Wander- und Reitwege gemeinsam genutzt. Was heißt Wanderwege, dort, wo Pferde den Boden aufwühlen, kommt man nur mühselig voran wie am Sandstrand, an Fahren gar nicht zu denken. Mittlerweile denke ich, daß irgendjemand das Umherwandern verhindern wollte. Wo genau ? Werder Wachtelberg - dort, wo der Wein herkommt ...

Der alte Stadtkern, auf einer Insel gelegen.

Eine alte Bockwindmühle, direkt der Stadtinformation gegenüberliegend.

Impressionen eines alten Marktfleckens.

Unter den Linden - in Werder.

So klein der bewohnte Flecken in der Landschaft auch ausfällt- Feste müssen sein. Schnappschuß in Phöben.

Die Dorfkirche in Paretz.

Eine weitere erhaltene Bockwindmühle, ebenfalls in Paretz.

Das alte Preußenschloß in Paretz, von David Gilly gebaut im gewünschten Stil "ärmlich wie ein Gutsbesitzer" . Wird gegenwärtig restauriert.

Detail Schloß Marquardt. Das Schloß ist umgeben von einem von Lenné angelegten Schloßpark, beide scheinen in einer Art Dornröschenschlaf versunken. Anscheinend hat sich noch kein Investor gefunden, daß später als mondänes Hotel genutzte Schloß wiederherzurichten. Park und Schloß hinterließen ein zwiespältiges Gefühl der Ohnmacht, dem Verfall nichts entgegenstellen zu können, denn ein solches Vorhaben wie die Wiederherstellung solch alter Baumasse dürfte auch die Kassen größerer Orte und Städte zu klein erscheinen lassen.

EIn Bienenvolk hatte sich zwischen Sandsteinplastik und Fassade dauerhaft niedergelassen, nicht einmal die Entfernung des Bienenvolkes scheint möglich.



     

     
 

Links

Startseite

Startseite 2006

Archiv (Monate)

Galerie (vorherige)

Designwechsel
Downloads auf www.juergenbacka.de
Impressum
Links
Über mich

RSS