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          16-09-2005
  2005.09.13 Wahlwerbung einmal anders ...

Man mag ja zur Wahl und deren Werbung stehen wie man will, diskussionswürdig ist jeder Wahlgang und Partei. Während sich die übergroße Masse Wählerinnen und Wähler nicht an den aufgestellten Plakaten "vergreift", scheint es eine zunehmende Tendenz zu sein, den individuellen Unmut oder Ansicht einen öffentlichen Raum zu verschaffen. Einige Plakate aus den Vorjahren blieben in der Erinnerung haften. Bei Kohl passten schon einmal aufgedrückte Pilze ins Gesicht (gesehen bei Herbstwanderungen in den deutschen Berggebieten) oder bei Schröder eine angebrachte Bananenschale (gesehen in Berlin). Nun die mitteldeutschen Lande, und diesmal Herr Westerwelle ...

Wahlpostille auf Kosten des Steuerzahlers, denn die Parteien holen sich anteilig Aufwendungen für ihre politische Arbeit vom Staat zurück. Da fehlt mir jegliches Verständnis in Richtung Merkel und ihre Kompetenz angesichts der heutigen Probleme - wer im Brief nur zurückschaut, verpasst den Anschluß an die Probleme der Gegenwart. Wer überwiegend Altes aus DDR und Co. ausbuddelt und im nächsten Abschnitt auf den politischen Gegner eingeht und ihn so mit Honecker und Co. auf eine Stufe stellt statt sich konkret zur heutigen Misere zu Wort zu melden, was hat diejenige Person für eine Vision für das Morgen ? Und das Schlimme - anderen fällt ebenfalls Vieles, nur wenig Konkretes ein ... Mir mit einer gewissen Nachdenklichkeit eine Zeile aus Heines "Deutschland - ein Wintrmärchen" : "Denk ich an Deutschland in der Nacht, ...".



     

     
 

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