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          05-10-2005
  05.10.2005 Wo Ost und West zusammenfanden - Bösebrücke

Vielen ist die Bösebrücke als Bornholmer Brücke und als der Ort in Erinnerung geblieben, wo die Öffnung der Berliner Mauer 1989 stattfand. Dabei dürfte sie länger in Erinnerung sein, denke ich an die Biermann-Ausbürgerung, später in der Nähe gedrehte Interviews etc. Aber zurück zur Brücke. Nicht nur für Technikfans sind ihre Ausmaße beeindruckend, 1912 angefangen und bis 1916 fertiggestellt, verbindet die 138 Meter lange Brücke die beiden Stadtbezirke Wedding und Prenzlauer Berg. Und diese 138 Meter beeindrucken durch das filigrane Stahlwerk, dem sanften Schwung des Bogens, aber auch durch die zurückhaltende Bauweise der Bahnhofsanlagen.

Um mich dem Stahlkoloss anzunähern, geht der Spaziergang vom S-Bahnhof Schönhauser Allee los, so daß ich von Süden auf die Brücke sehen kann und hoffe, bei gutem Licht einige schöne Aufnahmen zu machen. Aber vorher noch einige Schnappschüsse wie hier das Gitter, welches die Dänenstraße vom Bahngelände trennt.

Nicht immer ist das Perfekte im Mittelpunkt.

Hausfassade Prenzlauer Berg.

Schwedter Steg, erbaut 1997 bis 1998, verbindet Behmstraßenbrücke und Kopenhagener Straße und entspricht dem Verlauf der Berliner Mauer an dieser Stelle. Der Nordweg, dem man von der Behmstraßenbrücke nach Norden folgend bis zur Bösebrücke und darüber hinaus nutzen kann, ist ebenfalls als Berliner Mauerweg markiert.

Ein Blick auf die Gleisanlagen der S-Bahn. Während der linke Zug Richtung Bornholmer Straße nach Nord fährt, ist der hintere Zug Richtung S-Bahnhof Gesundbrunnen im Ringverkehr unterwegs.

S-Bahnhof Gesundbrunnen, links der Volkspark Humboldthain mit dem ehemaligen Flakturm, mittig die Swinemünder Brücke, die den S-Bahnhof Gesundbrunnen teilweise verdeckt. Die Bahnanlagen und der Hoch- und Tiefbau lassen erahnen, wie umfangreich die Deutsche Bahn-AG dieses Nordkreuz umbaute und für künftige Verkehrsströme auslegte.

Das Objekt der Begierde- die Bösebrücke von der Behmstraßenbrücke gesehen.

Ein Blick entlang der Brücke- aus dieser Perspektive sehen 138 Meter Brückenlänge sehr schwungvoll aus.

Die untere Gleisebene- S-Bahnhof Bornholmer Straße.

Die Stahlkonstruktion des zweiten Bogens.

Durch die Konstruktion geschaut - der ältere der beiden Zugänge zu den Bahnsteigen.

Im Gegenlicht.

Detail der Bogenkonstruktion.

Ansicht der Brückendurchfahrt in Richtung Wedding.



     

     
 

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