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12.10.2005 Schloß Charlottenburg
Es gibt Orte, von denen man annimmt, daß man sie durchweg kennt. Das Unwägbare, das Neue was es zu entdecken gilt, steckt oft in kleinen Details. Solche Details offenbaren sich mir zum Beispiel, indem ich verschiedene Orte gern zu verschiedenen Zeiten besuche und mich vom Licht und Eindrücken einfangen lasse.
Herbstfärbungen kennt jeder und wirken schnell langweilig, Aufsehenerregendes bietet oft der Fund unbekannter Fruchtstände oder exotischer Pflanzen, die man nicht allzuoft findet. So auch hier geschehen beim Spazieren durch den nördlichen Teil des Schloßgartens.
Belvedere, von der Herbstsonne beschienen.
Ein Detail der Fenster- und Balkongestaltung im oberen Stockwerk.
Die Figurengruppe auf dem Runddach.
Ein Motiv, bekannt und immer wieder gern aufgenommen - Blick über den Teich zum Schloß.
Vandalismus führte dazu, daß man die Figuren immer wieder säubern muß. Ob es sich bei der Farbe um einen Schutz vor weiteren Sprühattacken handelt oder Kaschierung durch Reinigung unansehnlicher Stellen handelt, kann ich nicht beantworten. Durch die weiße Farbe wird ein Kontrast zum Sockelstein geschaffen, der den Eindruck hinterläßt, als würden Teile verschiedener Herkunft zusammengefügt.
Die Buchstaben F und R ineinander verwoben und bekrönt - Fridericus Rex - Friedrich der Große.
Der Mittelbau des Schloßes.
Detail des Turmabschlußes.
Ausschnitt aus einem Zaunfeld - Schmiedearbeiten.
Der Blick über Vorplatz und Laternen hinüber zum Ägyptischen Museum.
Hinter dem Neuen Flügel und neben dem Neuen Pavillon, stehen zwei Natursteinsäulen und Figuren als Abschluß der östlichen Allee.
Eine Passionsblume. Während der Großteil der Pflanzenrabatten geräumt waren, drängten sich auf der kleinen Fläche der verbliebenen Pflanzen und Blüten unzählige Insekten, was angesichts des fortwährenden Schönwetters den Eindruck erweckte, der Herbst stünde noch nicht unmittelbar bevor.
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