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          08-11-2005
  08.11.2005 Farben des Herbstes

Warum hat der Tag nur 24 Stunden, warum nicht 26 Stunden, zwei Stunden mehr für Privates und Unternehmungen ? Zuviel zu tun und so wenig Zeit, das Herbstwetter ohne Regen zu geniessen ...

Was mich immer wieder verzaubert, sind die Farben, die eine bekannt erscheinende Landschaft im Laufe eines Jahres annehmen kann. So habe ich dieses Jahr mehrmals in meinen Wegen innegehalten, die unmittelbar an das Wohnhaus angrenzende Wiese und Waldstück zu betrachten, den Wandel zu sehen, die sich verändernden Farben. Statt in diesen Augenblicken die Kamera zu zücken, bilieb ich in den Anblick versunken, und die ersten Aufnahmen sind diese des Herbstes. Verrücktes Großstadtleben, immer diese Hatz von einem Ort zum anderen ...

Verschiedene Bäume, verschiedene Farben.

Blick direkt aus dem Wohnzimmer auf das gegenüberliegende Waldstück, Wenn im Sommer nachts die Nachtigall anfängt, kurz nach Mitternacht ihr Lied zu trällern, oder im Frühjahr die Elstern und ein Milanpärchen um den höchsten Baumgipfel streiten, vergißt man sehr schnell, inmitten einer großen Stadt zu sein ...

Silbrig glänzen die Blätter einer Pappel, wenn der Wind durch die Äste bläst. Ein starker Kontrast zum Braun und Rot in der Umgebung.

Bis auf wenige sind alle Blätter abgefallen, die Bäume kahl rasiert und der Weg unterm Baum verschwindet unter einen Kreis dichten Laubes. Zeit, die Jacke zu schließen und gegen den Wind ankämpfend den Lauf durch das Wetter zu wagen, urwüchsige Gewalt der Natur zu trotzen. Das bietet keine der anderen Jahreszeiten. Wie kann man den Herbst nicht lieben ?



     

     
 

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