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          17-11-2005
  17.11.2005 Invalidenfriedhof

Eine interessante Möglichkeit, durch die Geschichte Berlins zu spazieren, gibt es unweit der historischen Mitte und auf halber Strecke zwischen den beiden Zentren City Ost und City West. Verläßt man den Lehrter Bahnhof in nördlicher Richtung zur Invalidenstraße, biegt auf dieser Richtung Ost ein, dann führt der Weg am Sozialgericht und Hamburger Bahnhof vorbei zum Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal. Diesen wiederum nach Norden auf der Promenade entlang folgen gelangt man nach wenigen Minuten zum Invalidenfriedhof, auf dem viele preußische Militärs begraben liegen. Dieser Friedhof wurde nach dem Bau der Berliner Mauer bzw. deren Ausbau der besseren Übersicht wegen zum Teil durch die Grenztruppen der DDR eingeebnet; was man heute besichtigen kann, ist ein kleiner verbliebener Rest des ehem. Mauer-Hinterlandes. Der Mauerweg führt weiter in den Weddíng und Moabit, aber dieser Teil ist nicht Gegenstand dieser Galerie.

Diese Ansicht bietet sich, wenn man kurz vor Einfahrt in den S-Bahnhof Lehrter Bahnhof über den Humboldthafen nach Norden blickt. Von links: Landessozialgericht, Hamburger Bahnhof, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, davor die Einmündung des Schiffahrtkanals in den Humboldthafen.

Neben dem Landessozialgericht ein Blick durch die Bäume auf den Hamburger Bahnhof.

Vor dem Eingang zum Hamburger Bahnhof.

Von der Sandkrugbrücke kann man den Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal überblicken. Links das Gelände des Hamburger Bahnhofs, dahinter Industriegelände und Hallenlager, rechts das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Die beiden Türme des Hamburger Bahnhofs von der Promenade gesehen.

Nach ca. 300 Schritten kommt der Invalidenfriedhof in Sicht. Die dahinterliegenden Wohnhäuser wurden nach der Wiedervereinigung errichtet, früher war hier alles abgerissen und für die Grenzanlagen planiert.

Auf dem Invalidenfriedhof.

Mit Mitteln des Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und Medien wurden Teile des Friedhofes wiederhergestellt. Hier an der Friedhofsmauer wurden Gedenksteine für die im Krieg von 1866 verstorbenen Soldaten verschiedener Nationen, für die hier beigesetzten Widerstandskämpfern des 20. Juli 1944 und für die Opfer der Luftangriffe der Kriegsjahre 1940-1945 angebracht, die in Massengräbern beerdigt wurden.

Diese Bild läßt ahnen, wie rabiat das gelände eingeebnet und mit den Gräbern und Gedenksteinen umgegangen wurde.

Das Grabmal Scharnhorst.

Detail des Frieses "Bewaffnet zum Kampfe von 1813".

Diese Plakette besagt, daß es sich um eines der Berliner Ehrengräber handelt.



     

     
 

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