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          19-11-2005
  19.11.2005 Farbimpressionen auf der Linie U 5

Halten Sie sich fest, es wird ein wenig ruckeln ! Heute nehme ich Sie mit auf einer Fahrt mit der U-Bahn-Linie 5 in einem Teilstück vom Tierpark bis zum Alexanderplatz. Waren die Bahnhöfe bis vor einigen Monaten dunkler und grauer wirkend, erscheinen sie heute durch ein frische Farbgebung heller und freundlicher. Wenn man die Bahn jeden Tag benutzt, mag man sich daran schnell gewöhnen, aber ich bin auf dieser Linie seltener unterwegs und habe erst nach einigen Fahrten richtig erfasst, was sich hier verändert hatte. Aber schauen Sie selbst.

Selbst wenn man an der Bahnsteigkante steht und konzentriert zur Namenstafel schaut, kann man nicht recht erkennen, wie sich die Buchstaben zusammensetzen bzw. ob die Farbspritzer nur solche sind oder Umrisse oder ganz andere Dinge darstellend.

Zurücktreten ! Zugeinfahrt. An einem Pfeiler lehnend und das Einbeinstativ nutzend habe ich diese Aufnahme mit einigen Sekunden Belichtungdauer gestaltet. Wer genau hinschaut, kann um die Buchstaben R und P herum die Umrisse meiner Person erahnen, denn ich habe mich ein wenig im Lack des einfahrenden Zuges gespiegelt. Vielleicht tritt dieser Effekt nur gering auf (durch die Verkleinerung und Kompression des Bildes), aber in der Originalaufnahme ist es deutlicher zu erkennen.

Friedrichsfelde.

Lichtenberg. Dasselbe intensive Gelb wie am Sommerende beim Straßenfest in der Weitlingstraße gesehen (siehe unter Galerie vom 9. September).

Magdalenenstraße. Hier sind auf Kacheln zwanzig Bilder gestaltet, die die Geschichte der Arbeiterbewegung beinhalten. Bei den Bildern handelt es sich um eine Auftragsarbeit von 1986, erteilt vom damaligen Magistrat und von den Künstlern Wolfgang Frankenstein und Hartmut Hornung ausgeführt.

Aus dem Bilderzyklus das Bild "Zweiter Weltkrieg". In Vorbereitung zur 750-Jahr-Feier wurden einige U-Bahnhöfe modernisiert, darunter auch Magdalenenstraße. Ich nahm zuerst an, es gäbe einen Bezug zu den Zerstörungen der Stadt am Ende des Weltenbrandes, aber mit Blick auf den Stationsnamen fiel mir ein, daß Magdalenenstraße in unmittelbarer Nähe zum Ministerium für Staatssicherheit (Stasi-Zentrale) liegt. So kann man irren.

Leuchtendes Rot in der Station Frankfurter Allee.

Station Samariterstraße. Die Kacheln hier sind mehrfarbig und wirken lebendiger als die neuaufgebrachten farbigen Tafeln der anderen Stationen.

Die U-Bahnstation Frankfurter Tor erscheint in Blautönen.

Station Weberwiese. Oberirdisch befindet sich die ehemalige Stalinallee, die heutige Karl- Marx- Allee.

U-Bahnstation Starusberger Platz, ein haltender Zug bringt ein wenig Farbe in diesen zurückhaltend ausgeführten Bahnhof.

Schillingstraße erscheint zweifarbig - in einer Kombination aus Rot und Orange.

Ähnlichfarbene Kacheln wie in der Samariterstraße bestimmen den Eindruck im Endbahnhof Alexanderplatz.



     

     
 

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