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          20-12-2005
  20.12.2005 Hackescher Markt und Höfe

Es bedarf der naßkalten Herbst- und Wintermonate, daß man den Hackeschen Markt als solchen zu sehen bekommt. Während des ganzen Sommer sind die Flächen vollgestellt mit Tischen und Stühlen der angrenzenden Cafes, dazwischen Unmengen Touristen und Menschen, die den Markt als Umsteigepunkt von und zur S-Bahn benutzen oder in die in Fußnähe liegenden Hackeschen Höfe und Spandauer Vorstadt strömen. Für meine abendliche Fotosession hatte ich einen starken Verbündeten - Regenwetter. In einer Regenpause konnte ich ungestört mein Stativ in Stellung bringen und später auch einige schöne Momente in den Hackeschen Höfen festhalten.

Der Platz vor dem S-Bahnhof Hackescher Markt. Vor wenigen Jahren fuhren hier noch einige Straßenbahnen, heute gehört der Platz den Menschen.

Ein Ausschnitt der reichgegliederten Fassade des S-Bahnhofes. Im Erdgeschoß haben sich einige Geschäfte, Restaurants und Bars angesiedelt. Im Sommer ist es mitunter so proppevoll, daß man gar nicht durchkommt.

Noch einmal ein Blick über den Platz zum westlichen Bahnhofsende.

Auf der anderen Seite - die Hackeschen Höfe, das größte zusammenhängende Hofareal in Deutschland. Die umgestaltete Dachfront ist einer der Blickfänge am Hackeschen Markt und muß gewaltigen Eindruck auf andere Investoren gemacht haben, da sich auf dem gegenüberliegenden neuen Gebäudeensemble Stilelemente und Formen der Außenfront der Hackeschen Höfe wiederfinden (z.B. Rundbogen im Dachgeschoß). Wer diesen Teil Alt- Berlins tagsüber durchstreift, sollte sich bewußt Zeit nehmen, den Blick nach oben zu richten und die Gebäudefronten zu vergleichen und die Ausstrahlung auf das Viertel.

Im Hof I, dem sogenannten Endellschen Hof, benannt nach dem Jugendstilkünstler und Architekten August Endell.

Verschiedene Leuchtreklamen an der Wand und spiegelnd im Fenster.

Im Hof II eine Buchhandlung.

Hof IV in Blickrichtung zu Hof V (rechts, verdeckt). Kleine Läden bestimmen das Bild.

Unscheinbar und kahl kommt im Hof VII die Golem Kollektion daher. Was einfallslos anmutet, hat einen tieferen Sinn - das Tageslicht ungestört in das Innere der Verkaufsräume zu lassen, damit sich Kunden die Repliken von Jugendstilfliesen genau anschauen können. Eine sehr schöne Idee - Jugenstilelemente in einem Jugendstil geprägten Bauwerk.

Diese Kachel ist eines der wenigen "neuezeitlichen" Ausstellungsstücke.

Verschiedene Kacheln gerahmt - die Streifenrahmung rechts ist ein weiteres neues Element in einer ansonsten stilreinen Verkaufsausstellung.

Ganz hinten fast versteckt im Hof VIII liegend zwei Modegeschäfte - FREItag mit eigenen Entwürfen und Unikaten und Avalon mit vielen Strickmoden ...



     

     
 

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