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          08-01-2006
  08.01.2006 - Besuch des Amtssitzes des Bundespräsidenten

Geschafft. Tasche beim Ordner abgegeben und ohne langes Zaudern durch die Sicherheitsschleuse, führt der erste Weg zum Bundespräsidialamt. Das ist das in den Jahren 1996 bis 1998 entstandene elipsenförmige Haus mit dunkelgrün polierter Granitverblendung, in dessen Längsachse ein rechteckiger Bürotrakt eingebaut wurde. Übrigens sehr schön von der Spitze der nahen Siegessäule aus zu sehen. Zur damaligen Eröffnung des Neubaues konnte man neben Erdgeschoß auch weitere Etagen und eingerichtete Büroräume besichtigen, zum heutigen Tag der offenen Tür war das aber nicht Gegenstand des Besuches, sondern das frisch renovierte Schloß Bellevue in unmittelbarer Nachbarschaft. Das Amt übernahm am Tag der offenen Tür die Versorgung der Gäste; wer wollte, konnte einen kleinen Imbiss zu sich nehmen oder Tee oder Kaffee trinken. Eine sehr erwärmende Idee, nach dem langen Anstehen in der Kälte bei vielen Besuchern hochwillkommen.

Einen Eindruck über die Architektur erhält man gleich beim Betreten des Gebäudes. Durch das verglaste Dach fällt Tageslicht in den Innenbereich und gibt diesen eine gewisse Leichtigkeit.

Von einem anderen Standpunkt betrachtet und ohne die verbindenden Brücken zwischen Außengebäude und Innenhaus.

In einem Durchgang werden Bücher, die das Schloß Bellevue zum Thema haben, vorgestellt und verkauft.

Die bronzene Büste des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik, Theodor Heuss.

Die bronzene Büste von Altbundespräsident Roman Herzog. Da die Büste von Johannes Rau noch gefertigt wird, ist diese noch nicht in die kleine Galerie eingestellt.

Vor dem Eingang zum Schloß Bellevue staute sich der Besucherandrang.

Arbeitszimmer und Schreibtisch des Bundespräsidenten.

Im Gartensalon, genutzt für kleine Konferenzen und Arbeitsgespräche. Hier eine Sitzgruppe in einer Zimmerecke.

Das freut Lokalpatrioten in Berlin und Potsdam gleichermaßen. Eine Ansicht von Schloß Babelsberg auf der kobaltblauen Vase.

Das Obergeschoß der Treppenhalle beherbergt eines der ältesten Austattungsstücke des Schloßes. Die Amphore mit Bildnis Friedrich Wilhelm III. König von Preußen (in Höhe des Zwischenpodestes in der Treppenhalle hängt ein Ölgemälde gleichen Motivs) war ein Staatsgeschenk des Zaren von Rußland. An der gegenüberliegenden Wand das Gemälde "Parade unter den Linden" von Antonio Schrader aus dem Jahre 1817/19.

Sitzgruppe im Salon II. Einer Auflage des Denkmalschutzes folgend blieben Mobiliar und Ausstattung im Stil der 50er Jahre erhalten, der Zeit, als das Schloß Bellevue erstmalig als Amtssitz genutzt wurde.

Der Langhanssaal, als Tanzsaal entworfen, ist ein Beispiel frühklassizistischer Baukunst. Es ist der einzige Saal, der nach den schweren Kriegszerstörungen wieder originalgetreu aufgebaut wurde.

Salon Luise, benannt nach Prinzessin Anna Elisabeth Luise von Preußen, der späteren Gemahlin von Prinz August Ferdinand von Preußen. Dem Salon vorgelagert ein breiter Balkon, von dem man einen schönen Blick auf den angrenzenden Garten und Park hat. Diese Aussicht war diesmal nicht möglich, vielleicht wieder bei späteren Besuchstagen während der Sommerzeit. (Ich hatte die Gelegenheit vor sechs Jahren bei meinem ersten Besuch im Schloß, daher die Kenntnis der schönen Aussicht.)

Der große Saal. Als Beispiel eines Festanlaßes wurden einige Tische eingedeckt, protokollarische Erfordernisse erklärt.

Am Ende eines langen (Ansteh)Tages ... Dank an dieser Stelle an die vielen Helfer und Mitarbeiter, die diesen Besuch möglich machten.



     

     
 

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