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          06-02-2006
  06.02.2006 U-Bahnhof Deutsche Oper

Angesichts des schlechten Wetters verdrückte ich mich unter die Erde - Besuche diverser U-Bahnstationen hatte ich für solche Wetterkapriolen vorgesehen. Es war Zufall, daß ich den U-Bahnhof Deutsche Oper "am Wickel hatte". Ich hatte irgendwo aufgeschnappt, daß hinter der Gestaltung des Bahnhofes nach dem Brand 2002 mit portugiesischen Kacheln eine besondere Geschichte steckte- nur hatte ich diese auf meinen Durchfahrten überhaupt nicht bemerkt ! In Erinnerung geblieben waren bestimmte, mich an Jugendstil und Art Deco erinnernde Detais geblieben - damit war der weitere Blick auf andere Sachen verstellt. Nun also die Fahrt zur eigenen Aufklärung hin zur Station Deutsche Oper.

Der U-Bahnhof mit zwei Inselbahnsteigen, im Hintergrund eines der Werke des Malers José de Guimaraes.

In Erinnerung an die deutsche Hilfe beim Brand in der Altstadt von Lissabon 1988 lag nach dem Brand in der U-Bahnstation der Gedanke der Hilfe für den damaligen Botschafter Portugals, Herrn Barata, nahe. Nach einigen Hin und Her (Fragen der Zustimmung durch Land Berlin, Finanzierung) setzte sich die Idee der Bahnhofsgestaltung mit potugiesischen Kacheln durch.

Abstrakt wirkende und Farbenfrohe Figuren sind wesentliche Gestaltungselemente der Kunst de Guimaraes.

Der Bahnsteig mit Sitzbänken und Werbetafeln.

Alte Lampen an einem Stützpfeiler.

In den Zugängen zum U-Bahnhof wurden die Namen berühmter Opernkomponisten verewigt; wer die Oper besuchen möchte und mit der U-Bahn eintrifft, wird gleich richtig eingestimmt !

Der Zugangstunnel zu den Bahnsteigen mit den abstrakten Figuren und Namen der Komponisten.

Zugeinfahrt.



     

     
 

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