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          22-02-2006
  21.02.2006 Wannsee- - Entlang dem Radwanderweg 1

Eine meiner Lieblingsstrecken zum Radeln führt vom Großen Wannsee zur Glienicker Brücke. Bei diesem Frühjahrswetter ist es sicherlich nicht ratsam, durch teils schlammige Wege mit dem Fahrrad zu fahren, aber zu Fuß schafft man die Strecke von ungefähr 7,5 km in eineinhalb Stunden. Die heutige Strecke führte, etwas abgewandelt, mit einer kleiner Wanderung entlang der B 1, der alten Königsstraße, mit dem Bus Linie 316 bis zur Glienicker Brücke und dann auf Schusters Rappen in weitem Bogen nach Wannsee zurück.

Die gezeigten Bilder stellen einen Ausschnitt von Wannsee zur Glienicker Brücke, weiter zu Moorlake und Pfaueninsel dar.

Die großen Schiffe der Fahrgastschiffahrt liegen fest vertäut am Ufer, der große Wannsee, in einigen Uferzonen noch vereist, wirkt verlassen.

Entlang der alten Königsstraße liegen einige schöne ausgemauerte Fachwerkhäuser ...

... oder größere Repräsentationsgebäude. Weitab der Innenstadt hat man bei den alten überwiegend zweigeschossigen Häusern sofort den Eindruck der alten brandenburguischen Straßendörfer mit einer breiten Mittelallee und am Rand stehende geduckt wirkende Häuser.

Kurz vor der Glienicker Brücke die "Große Neugierde", ein von Schinkel 1835 erbauter Aussichtspavillon (später in Anlehnung an das Athener Lysikrates-Denkmal bekrönt).

DIe Glienicker Brücke, nach dem Krieg wiederaufgebaut einige Zeit passierbar, später mit dem Mauerbau nur für Diplomaten und alliierte Militärs betretbar, war ein Kuriosum. Im Westteil der Brücke lag der "Osten" (die DDR), im Ostteil der Brücke der "Westen" (Westberlin). Seit dem 10. November mit der politischen Wende in der damaligen DDR wurde die Brücke für Otto Normalverbraucher wieder passierbar. Generell ist die Brücke tagsüber gut zu fotografieren, nur an Feiertagen wie dem Tag der Deutschen Einheit ist es schier unmöglich in Ruhe über die Brücke zu gehen (nahegelegen weitere Schlösser und Gärten), weil sich an diesem Tag verschiedene Fernsehteams, Lokalpolitiker und Spaziergänger ein Stelldichein geben.

Nach Süd von der Glienicker Brücke gesehen - Schloß Babelsberg und Park.

Bleibt man am linken Havelufer (die Berliner Seite) und folgt dem Europaradweg 1in Richtung Moorlake, kommt nach wenigen Schritten Schloß Glienicke - hier das Kasino - zum Vorschein. Überhaupt hat man auf diesen Weg sehr viele achöne Sichtachsen, nach Potsdam zum Belvedere auf dem Pfingstberg, zur Meierei, Heilandskirche Sacrow, Pfaueninsel, Schwanenwerder, bei guter Sicht geht der Blick bis zum Grunewaldturm.

Etwas zurückgesetzt im Park liegend das Erbbegräbnis.

Die Teufelsbrücke überspannt den von Persius geschaffenen Wasserfall, derzeit wird in drei Bauphasen die Gesamtanlage restauriert.

Die Heilandskirche (von Krughorn gesehen).

Eis und Treibgut an der Böschung. Das Zusammenstoßen der auf der Havel treibenden Eisschollen bringt ein großartiges Klingen hervor, einen grandiosen Natureindruck in der Stille des wenig besuchten Uferstreifens.

Das Restaurant "Moorlake" liegt an einer kleinen seitlichen Bucht, die noch völlig vereist ist.

Im Restaurant "Moorlake" erinnert noch vieles an frühere und glanzvolle Zeiten der Gartenlokale um die Wende des vorigen Jahrhunderts. Ein mit geätzten Glasfüllungen versehener Windfang im Eingangsbereich, eine sehr schöne Kassettenfüllung und Stützbalken an der Decke, getäfelte Wände, wer hinsieht erkennt viele erhaltene Detais des 1896/07 geschaffenen Anbaus.

Die Pfaueninsel mit Schloß und Kastellanhaus.

Die Kirche St. Peter und Paul.



     

     
 

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