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          07-03-2006
  07.03.2006 Flughafen Tempelhof

In wenigen Tagen entscheidet sich das Schicksal dreier Berliner Flughäfen per Gerichtsbeschluß des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig. Ob der Flughafen in Schönefeld ausgebaut wird oder nicht, davon hängen weitere Entscheidungen für Tegel und Tempelhof ab. Um noch einige Bilder des Flughafens in Betrieb zu schießen, ging heute der Ausflug zum Flughafen Tempelhof, einem der ältesten und schönsten Flughafen.

Andere Flughäfen mögen besser organisiert und durchdacht sein, zugegeben, in später entstandene Gebäude konnten die Erfahrungen einfließen, dafür punktet Tempelhof mit Charme und Stil.

An ihr kommt man fast zwangsläufig vorbei, das von den Berlinern "Hungerharke" genannte Luftbrückendenkmal vor dem Flughafengebäude.

Großplastik aus der Bauzeit des Flughafens.

Das Red Bull Air Race kommt erstmalig nach Berlin, am 27. Mai. Es ist nicht nur ein Wettrennen in der Luft, sondern auch eine Kunstflugvorführung.

Dichter Andrang am Schalter einer kleinen Gesellschaft.

Die Besucher- und Abfertigungshalle mit Blick zum Ausgang Vorplatz.

Ankunft und Abflug - es sind durchaus einige Flieger mehr, als offizielle Stellen verlauten lassen. Wenn ich mir vorstelle, daß diese kleineren Gesellschaften die Landebahnen in Tegel oder Schönefeld benutzen sollen, dürften die Verspätungen und das Gedränge auf den genannten Flughäfen noch größer werden. Oder sollen Gesellschaften ganz und gar aus dem Wettbewerb gedrängt werden - in der schlimmsten Annahme des Weiterdenkens einmal durchgespielt. Der Standortvorteil des Flughafens Tempelhof liegt darin, zentral gelegen und pünktlich zu sein. Schade, daß man Fluggesellschaften abwirbt oder abzieht und damit den Flugbetrieb künstlich defizitär darstellt. Wie die Bilder sich gleichen ! Ähnliches macht die Bahn mit dem sogenannten Hauptbahnhof, dem Lehrter Bahnhof. Indem man einige bisherige Bahnhöfe nur noch durchfährt, erhöht man künstlich den Bedarf und die Auslastung und schafft für den Kunden längere Wege und weitere Unannehmlichkeiten, das verschuldete Land Berlin wird sich zukünftig mit weiteren Geisterbahnhöfen rumärgern dürfen ...

Eine Idee schnell umgesetzt - das Emblem der Firma Air Service Berlin im Glas gespiegelt vor der großen Abfertigungshalle.

Na, klingelts ? Richtig, da war und wird wieder was ! Der Hy-Flyer vom Potsdamer Platz, im vorgen Jahr abgebaut, wird von Air Service Berlin betrieben und an einem neuen Standort unweit des alten wieder aufgebaut. Aber das ist nicht das einzige Angebot, einmal vor Ort im Büro konnte ich mich für den Gedanken eines Hubschrauberrundfluges erwärmen ... Aber schauen Sie selbst nach, was es für Rund - oder Streckenflüge gibt, mit Wasserflugzeug oder Rosinenbomber, das Angebotene liest sich spannend und macht Lust, einmal abzuheben.

Die Abfertigungshalle in der anderen Richtung.

Während es langsam dunkelt, gehen die Lichter bei Taxen und Flughafen an.



     

     
 

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