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          11-03-2006
  11.03.2006 Auf dem Pariser Platz

Irgendetwas war im Busche, wie man bei uns zu Hause zu sagen pflegte, wenn etwas passierte. Aber was ? Vor dem Adlon wurde der Weg abgesperrt und der rote Teppich ausgerollt, dann wieder eingerollt, Minuten später wiederholte sich das Spiel. Polizeipräsenz überall. Für wen, wußte keiner der befragten Umstehenden. So wie sich die Situation mit Spannung lud, so schnell entspannte sich die Erwartung. Die Polizei ging zur Seite, Fotografen packten ihre Kameras ein, alles lief weiter, als ob es nicht einige Momente der neugierigen Spannung gegeben hätte. Berlin pur.

Eine kleine Demonstration, die darauf aufmerksam machte, wie Strafgefangene nach Strafverbüßung in die Obdachlosigkeit entlassen werden.

Im Liebermannhaus rechts neben dem Brandenburger Tor findet derzeit eine Ausstellung über Paul Cassirer statt, einem Kunsthändler und Verleger, der viele Künstler des Impressionismus förderte und in die Zeit des Aufbruchs der Kunst in die Moderne zurückblicken läßt.

Diese Tafel erinnert am Liebermannhaus an den Berliner Maler Max Liebermann.

Vor dem Eingang zum Liebermannhaus ein messingfarbener Pflasterstein mit Namen und Geburtsdaten ehemaliger jüdischer Bewohner, hier der Ehefrau Max Liebermanns.. Diese Erinnerungssteine findet man an vielen Orten in Berlin, zum Beispiel im Eingangsbereich der Hackeschen Höfe in Mitte.



     

     
 

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