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          29-04-2006
  28.04.2006 Abriß des Palastes der Republik

Wenn ich schon einmal in Mitte unterwegs bin- soviel gibt es an der aufgestellten Skulptur "Der moderne Buchdruck" auch nicht zu sehen- geht es gleich weiter zu einem spannenden Ort in Berlins Mitte. Nach anfänglichen Arbeiten und Sicherungen beim Abriß des Palastes der Republik sollten die beteiligten Firmen schon dabei sein, die Fassade abzutragen ...

Von weitem sieht der klobige Klotz noch wenig rückgebaut aus.

Weitwinkelaufnahme vom gegenüberliegenden Ufer hin zum Abrißgeschehen am Palast.

Ein Blick nach links über die Schloßbrücke hin zur Museumsinsel, wo Baukräne von umfangreichen Restaurierungsarbeiten künden.

Gegenüberliegend das Mittelteil des Palastes der Republik.

Im Rücken - die Friedrichwerdersche Kirche und links die Fassade der Schinkelschen Bauakademie.

Der Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals im Vordergrund, dahinter die Kulisse des Abrisses.

Nach wenigen Schritten noch einmal ein Blick auf die nahe Umgebung - im Vordergrund die Treppenstufen, die zum Nationaldenkmal führten. Im Hintergrund die von Bertelsmann wiederaufgebaute Kommandantur als Kommunikations- und Begegnungsstätte und rechts das Deutsche Historische Museum im Zeughaus.

Ein Blick über Jahrzehnte, die unterschiedlicher nicht sein könnten- vorn die Grundmauern des ehemaligen Berliner Stadtschlosses, dahinter der im Abriß befindliche Palast der Republik.

Ein Podest - die Palastschaustelle- ermöglicht einen Blick und Übersicht über das Geschehen hinter dem Bauzaun.

Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wußte, sondern nur als besonderen Augenblick (wegen der Anwesenheit vieler Kamerateams) erahnte, das Fassadenteil mit der Emblemhalterung des DDR-Emblems sollte abgenommen werden. Dafür gab es viele Zuschauer. Was aber noch zu sehen ist, steckt weit im Hintergrund - die aufgestellte Atrappe der Fassade der Schinkelschen Bauakademie wird in der Ecke durch einen gemauerten Musterausschnitt unterbrochen, so daß man die Farbgebung und Verzierungen real betrachten kann.

Nur noch wenige Arbeiten mit dem Schneidbrenner, dann hängt das Fassadenteil ausschließlich am Kranhaken.

Kurze Verständigung über Funk, die Kamerateams gingen in Position, dann wurde angehoben und abgeschwenkt.



     

     
 

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