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          10-06-2006
  10.06.2006 Das Alliiertenmuseum in der Clayallee

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange es her ist, seit ich das letzte Mal das Alliiertenmuseum in der Clayallee besuchte. Damals vor ungefähr acht Jahren (soweit zurück datiere ich diesen ersten Besuch) gab es einige Denkmäler noch nicht und einige Ausstellungsbereiche waren noch nicht zugänglich. Aber die Ausstellung hinterließ einen bleibenden Eindruck, und spätestens seit Besuch des Flughafens Tempelhof Ende vergangenen Jahres rückte ein erneuter Besuch für 2006 in die eigene Planung.

Schaut man sich auf der Website ein wenig um, auch die Themen der bisherigen Sonderausstellungen, offenbart sich ein breitgefächertes Spektrum. Wer sich für die Geschichte Berlins im allgemeinen und für die Nachkriegsgeschichte im Besonderen interessiert, sollte sich diesen Ausstellungsort merken, geben diese Ausstellungen eine Anregung zum tieferen Verständnis für manche Entwicklungen der Stadt, die bis heute spürbar sind.

Das Denkmal von Steubens, aufgestellt anläßlich der 750-Jahr-Feier Berlins.

"The Day the Wall Came Down"- das Denkmal ist ein Geschenk des amerikanischen Volkes zum 50. Jahrestag der Luftbrücke, im Beisein des damaligen amerikanischen Präsidenten Bush am 2. Juli 1998 enthüllt.

Im Außengelände des Alliiertenmuseums. Im Vordergrund rechts ein britische Flugzeug vom Typ Hastings, dahinter die Flaggen der drei Westaliierten und die Ausstellungshalle.

Der Checkpoint Charlie ist ein Begriff, die Örtlichkeit in Mitte bekannt, hier im Museum steht die originale Abfertigungsanlage ausgestellt.

Gegenüber ein Wachturm und Segmente der Berliner Mauer, bemalt mit Motiven von Thierry Noir, den ich übrigens vor einigen Jahren an der East Side Gallery kennenlernte neben weiteren Künstlern, die einen langen Abschnitt Mauerbilder auffrischten. (Sie sehen schon, auch hier kommt eines zum anderen und zum Schluß landet man immer an einem ganz anderen Stück der Berliner Geschichte ...)

Der Blick in die andere Richtung, das ehemalige Kino "Outpost" der US-Armee beherbergt den Teil der Ausstellung, der die Luftbrücke beinhaltet. Leicht zu übersehen ( den örtlichen Verhältnissen geschuldet) sind in kleinen Nebenräumen links und rechts des Einganges kleine Bereiche gestaltet, die zeigen, wie die Alliierten 1945 nach Berlin kamen, der Beginn der Besatzung und der sich abzeichnende Riß durch die ehemalige Anti-Hitler-Koalition.

In der Ausstellung. Neben einigen Großobjekten sind es vor allen die kleinen Ausstellungsstücke, die einen bleibenden Eindruck hinterließen. Wer kann sich heutzutage eine Vorstellung von den Problemen z.B. des Kohletransportes per Flugzeug machen, die Verfeinerung der Transportlogistik u.v.a.m.

Im zweiten Bereich werden Lebensverhältnisse, Aufgaben u.a.m. der drei Westalliierten vorgestellt. Interessant die Betrachtung "von unten", wie Angehörige der verschiedenen Streitkräfte ihren Aufenthalt und Erfahrungen in Berlin bewerteten.

Die aktuelle Sonderausstellung zum Berliner Spionagetunnel.



     

     
 

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