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          25-06-2006
  24.06.2006 Experimente beim Usertreffen "Kreativ Fotografieren"

Am Rande des Usertreffens im Südgelände hatte ich einige Zeit, kleinere Ideen auszuprobieren oder Einstellungen vorzunehmen, die sonst selten oder gar nicht zum Zuge kommen. Also weg von Programmautomatik, hin zu individuellen Einstellungen. Und einmal Dinge ausprobieren, die man vielleicht im Kopf hat, aber selten in der Praxis umsetzt.

Vielleicht kann ich Sie ja damit anregen, einmal selbst wieder zur Kamera zu greifen und loszuziehen.

Die Großskulpturen bzw Objekte sind mit Namenszügen ausgestattet, der Kontrast der Oberflächen reizte mich zur Abbildung. Je nach Lichteinfall verändert sich der Farbton des Rostes, so daß an verschiedenen Standorten unterschiedliche Farbtöne fotografiert werden konnten.

Auch wenn man sich vor Ort unsicher ist- lieber ein Bild zuviel denn zuwenig. Der Gärtner hatte an den Blumen gearbeitet und die gelbe Gießkanne abgestellt, genau vor den großen Farbflächen der Wand, Skulptur und Sockel. Dann geht man einige Schritte seitwärts und verfolgt im Sucher den darbestellten Bildausschnitt, bis die Komposition passt.

"Der Spiegel des Narziss"- wie die Stele heißt. Durch die Optik konnte man auf die gegenüberliegende Seite schauen, ich bat einen User sich so zu stellen, daß er im spiegelnden Glas zu sehen wäre. Leider hatte ich verpasst, die Höhe der Kamera "einzustellen", aber immerhin, drei User haben freundlicherweise mitgewirkt, diese spontane Idee umzusetzen.

EIne Pflanze durchbricht die Kohle. Eine kleine Übung zur Schärfentiefe und zum Bildaufbau. Vorder- und Hintergrund unscharf, die mittlere Ebene geschärft und das fertige Bild so geschnitten, daß die Pflanze nicht langweilig in der Bildmitte erscheint, eher an einer Einteilung nach dem goldenen Schnitt orientiert.

Eine ähnliche komposition, wieder mit Kleinteilen. Der Blick folgt der langen Schraube, die von links unten nach rechts oben aus der Unschärfe in den Scharfbereich aufsteigt. Diese aufsteigende Schräge wird psychologisch betrachtet positver wahrgenommen gegenüber eine absteigende Linie.

Im südlichen Teil des Parks stehen einige Skulpturen, durch ein Tor erblickte ich einige DSLR/KF-User, die entweder fotografierten, redeten oder in der Tasche nach einem anderen Objektiv suchten. Schade, für die ungerade Anzahl (5) hat es nicht gereicht- ich hatte Angst, wenn ich warte, sind die User fertig mit den eigenen Aufnahmen und laufen aus dem Bild. Ein Fehler hat sich dennoch eingeschlichen- ich habe keine Bildserie gemacht. Aus einer Auswahl das bessere Bild auszusuchen ist einfacher als das nachträgliche Bearbeiten in der Bildverarbeitung am Rechner, also Auschnittfestlegung, Stempeln u.ä.

Im Park- früher Reichsbahn, dann verwildertes Gelände, heute Ökopark mit Nischen für Fauna und Flora- gibt es eine alte Ausbesserungshalle, die für Konzerte und ähnliches genutzt wird. Daher der Einfall, das Plakat zu Fritz Langs Film abzulichten ...

Auf dem Weg zum S-Bahnhof Papestraße- neuerdings umbenannt in Südkreuz- fallen eine Anzahl stählerner Stelen ins Auge.

Es war eigentlich ein zufälliger Schnappschuß, weil die Halme störten, dann einige Spielereien mit Schärfenebene, Belichtung. Eine Übung, aus einem eher geringen Motiv noch etwas herauszukitzeln.



     

     
 

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