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          09-09-2006
  09.09.2006 Tag des offenen Denkmals- Das Neue Museum

Es gab wie in den Jahren zuvor zum "Tag des offenen Denkmals 2006" einen richtig groß angelegten Katalog, unterteilt in die einzelnen Stadtbezirke, der die Aktivitäten und Öffnungszeiten enthielt. Daraus einige Sachen herauszupicken- eine Qual der Wahl, viele hochkarätige Sachen darunter. Anschließende Ernüchterung- zusätzlich gab es bei vielen Denkmalen eine notwendige Anmeldung, wenige Plätze und viele Anfragen und daraus resultierend die Absagen. So bleibt die Hoffnung auf eine andere Gelegenheit. Aber einiges habe ich für mich herausgesucht, wo es zum Glück keine Schwierigkeiten wegen Umfang der Besucherzahl oder Restriktionen in der Anzahl oder Häufigkeit der Rundgänge gab. Eine der Perlen für mich war der nunmehr zweite Besuch im Neuen Museum. Vor einigen Jahren gab es eine Architekturausstellung, die ich aus Zeitgründen wenig intensiv besuchen konnte, so also heute mit Ruhe und ohne Ablenkung das Museum selbst im Mittelpunkt.

Auch wenn es an einigen Stellen nicht so erscheinen mag habe ich nirgendwo mit Blitzeinsatz fotografiert,. ich hoffte so, ein wenig besser die Eindrücke von Details und Farbigkeit transportieren zu können..Aber schauen Sie selbst.

Von der Seite der benachbarten Alten Nationalgalerie gesehen ist das Neue Museum vollkommen unter Bauplanen verschwunden.

Der Eingang wie zu einer Pyramide im alten Ägypten. Aber solch ein Besuch einer Baustelle ist immer mit Kompromissen verbunden- man muß auf Wege, herabhängende Kabel und vielerlei andere Dinge achten, den eigenen Schritt entschleunigen, dann hat man Gelegenheit, Details zu erkennen und dariin zu lesen, an die andere Besucher womöglich vorbeilaufen

Säulen im ethnografischen Saal.

Im Flachkuppelsaal. Deutlich zu erkennen die Reste alter Malrarbeiten.

Deutlich zu erkennen als plastische Erhebungen der sog. Eierstab- die halbrunden Erhebungen am Kopf der Säule, die so aussehen als wären sie Löffelabdrücke, sind ein gern verwendetes Stilmittel in der Gründerzeit gewesen . Im Grunde bildete man antike Ornamentglieder nach, nicht nur in der Architektur, sondern auch bei der Gestaltung von Möbeln.

Noch einmal dicht herangegangen an die Details, achten Sie einmal auf die Stuckarbeiten und die aufgebrachte Illusions- und Dekorationsmalerei.

Im Vaterländischen Saal- im oberen Wandbereich sind viele detailierte Darstellungen erhalten geblieben.

Die aufgeklebten Streifen fixieren wahrscheinlich lose Bestandteile oder sollen Rißbildung vermeiden- leider stand keine Person für solche Detailfragen in der Nähe.

Können sie die alte Beschriftung erkennen ? Ägyptische Abteilung ...

Hoffentlich bleibt es bei diesem Zeitplan- der Rundgang hat Lust auf mehr gemacht. Am Ausgang habe ich doch noch einige Fragen beantwortet erhalten. Die wichtigste Information war die, daß man ähnlich wie zur Wiedereröffnung der Alten Nationalgalere das Museum für einige Tage für den Publikumsverkehr öffnet, um die fertiggestellten Umbauarbeiten zu zeigen, ehe es weitergeht mit der Einrichtung der Exponate und Schaustücke.



     

     
 

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