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          05-10-2006
  05.10.2006 Vernissage Gustavo "Das Echo der Farben"

Zugegeben, es handelte sich eindeutig um eine Ausstellungseröffnung und weniger um eine Vernissage im bekannten Sinne- aber ich mußte mit einem solchen "Kunstgriff" den oben stehenden Titel verkürzen, um Platz zu sparen. Der zweite Kunstgriff war der der Fotografie ohne Blitzlicht bei dieser Eröffnung, um niemanden zu schrecken oder die Redner aus dem Konzept zu bringen. Aber zurück zur Ausstellung.

Ich hatte eine Einladungskarte zur Ausstellungseröffnung im Palazzo Farnese erhalten, das ist ganz in der Nähe zum Checkpoint Charlie, Schützenstraße 8 in Mitte. Als ich durch die Straßen eilte, wurde mir schlagartig klar, daß ich diese Seite Berlins bislang sträflich vernachlässigt habe. Zuhause liegen Kunstkarten, die schöne Ansichten des von Aldo Rossi geschaffenen Quartiers zeigen, ich hatte bislang einige Anläufe unternommen, diese Häuser ebenfalls abzulichten, aber irgendwie bin ich unterwegs immer durch andere Szenen oder Ansichten vom angedachten Weg abgekommen. Nun also abendliches Vorbeihasten, ohne Stativ, Zeitdruck im Nacken. Ich mußte dieses interessante Ensemble ignorieren zugunsten anderer Aufnahmen, weniger aus dem Palazzo, sondern von der Eröffnung der Ausstellung, die Kunst gänzlich im Mittelpunkt des Geschehens. Die Kunst eines Gustavo, der lange Jahre in Berlin lebte und arbeitete, sich auf Mallorca zum Arbeiten zurückzog und nun wieder zurückkehrte, um neue Werke vorzustellen.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, bei der Eröffnungsansprache.

Gemeinsames Foto für die Presse- von links Prof. Dieter Stolte, Gustavo, Klaus Wowereit.

Eine kurze Gelegenheit für ein Portrait und einem Dankeschön für die Einladung, dann mußte Gustavo sich den zahlreichen Gästen und Freunden zuwenden.

Momente der Hingabe an das Publikum. Ich fand es eine sehr schöne Geste, die Signatur auf gereichten Katalogen oder Fotografien mit einer kleinen handgemalten Zeichnung zu ergänzen, sich Zeit dafür zu nehmen, obwohl viele Besucher auf einen Dialog und andere auf Signaturen warteten. In diesen Augenblicken ließ ich die Kamera eine solche sein, ohne auszulösen, den Zauber des Moments nicht zu stören. Nur dieses eine Bild aus einiger Entfernung habe ich mir erlaubt, sehen Sie es mir bitte nach, wenn das Foto nicht vollendet erscheint ...

Dichtes Gedränge, so daß ich zum stillen Entschluß komme, noch einmal herzukommen um mit mehr Ruhe in die großartigen Bilder zu versinken. Tun Sie es mir gleich, vielleicht begegnen wir uns ja.



     

     
 

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