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          15-01-2007
  15.01.2007 Von Bellevue zum Westhafen


Der Titel mutet vielleicht seltsam an, aber dieser Abstecher durch das Viertel ist durchaus möglich und abwechslungsreich. Von Bellevue kommend über das Holsteiner Ufer, anschließend über die Lessingbrücke in die Stromstraße gehen und der Straße bis zur Putlitzbrücke folgen. Vom ruhigen Uferviertel durch den kleinen Tiergarten durch das pulsierende nördliche Moabit.




Beim Verlassen des östlichesn Ausganges des S-Bahnhofes Bellevue ...




... trifft man auf die Fußgängerbrücke Gerickesteg.




Das Innenministerium, davor die Moabiter Brücke.




Im Viertel gibt es noch einige kleine Läden, hier die Konditorei Buchwald, früherer Hoflieferant und heute noch gern besuchte Konditorei nebst Café (im Sommer vergangenen Jahres war es so proppenvoll, daß ich es schnell aufgab einen freien Platz zu finden).




Hauseingang in der Holsteiner Straße.




Das ganze Hansaviertel erinnert durch Namensgebung der Straßen an den norddeutschen Raum; wenn man ein bisschen umherschaut finden sich Details, die sich auf Backsteingotik und Bauweise des norddeutschen Raumes beziehen scheinen. Interessant die Zinnengestaltung als oberer Fassadenabschluß, gefunden Holsteiner Straße Ecke Claudiusstraße..




Etwas versteckt in der Stromstraße liegend ein prächtiges Eingangsportal. Auch hier imponiert wieder die ordentliche Restaurierung und Liebe zum Detail.




Bereits am kleinen Tiergarten die Ansicht des alten Sudhauses, frühere Schultheissbrauerei, erbaut 1871 bis 1896..




Ein altes, aufgegebenes Fachgeschäft für Gaststättenbedarf.




An solche Vitrinen zur Auslage diverser Verkaufsartikel kann ich mich bis in frühe Kindertage rege erinnern. Kein Wunder- der örtliche Spielzeugladen verfügte über große halbrunde Eckauslagen, an denen wir Kinder unsere Nasen beim Betrachten kindlicher Sehnsüchte plattdrückten. Heute würde diese kleine Ausstellungsfläche keinen Kaufmann ernsthaft interessieren, die sicherlich hohen Kosten für derartige Spezialgläser eher zur Demontage und Veränderung denn Erhalt animieren.




Immer wieder zu sehen an alten Hausfassaden- der sogenannte Eierstab als Ornament und Verzierung.




Zwischen verputzten Hausfronten in den Hinterhöfen auszumachen- alte Klinkerfassaden früherer Fabriken.




Bereits auf der Putlitzbrücke fällt der Blick zur Quitzowstraße und vorgelagerter Garagendächer.




Gleisgelände vom S-Bahnhof Westhafen (links) und Teilen des Kraftwerkes Moabit und weiter hinten ehemals Schering, heute zu Bayr gehörend.. Rechts Gkleise der Bundesbahn und nördliche Einfahrt zum Lehrter Bahnhof, dem Mehdornschen Willen unterworfene Umtaufung in "Hauptbahnhof". Aber diese größenwahnsinnige Puppenstube sit ein Thema für sich ...




Das Denkmal auf der Putlitzbrücke erinnert an den früheren Deportationsbahnhof Putzlitzstraße.




     

     
 

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