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          28-01-2007
  28.01.2007 Vom Nordbahnhof zum Gesundbrunnen


Im wahrsten Sinne des Wortes hatte ich mich verplaudert. Ehe alle sonntäglichen Telefonate erledigt waren, stand die Uhr schon weit nach Mittag. Und wie es in solchen Fällen meist passiert, fehlte am Schluß eine halbe Stunde guten Wetters- ich erlebte ein regnerisches Ende des Spaziergangs beginnend vom Nordbahnhof über Garten-, Max-Urich- und Voltastraße zum Gesundbrunnen. Aber schauen Sie selbst.




Das imposante Eingangstor eines Hortes- gesehen in der Gartenstraße.




EIn Flohmarkt Nähe Garten-/ Ecke Bernauer Straße. Nichts los bei einem solchen ungemütlichen Wetter.




Die Brachfläche nördlich des Nordbahnhofes soll zur Grünfläche und Park umgestaltet werden. Ein Großteil der Begrenzungsmauer zur Gartenstraße hin muß entsprechend erneuert werden, das macht man nicht mit wahllos ausgewählten Ziegeln, sondern paßt die auszubessernden Stellen dem vorhandenen Muster an. Was (optisch) übrig bleibt, wirkt wie eine Bruchlinie zwischen dem Gestern und Heute.




Eine kleine Straße- die Feldstraße- zweigt ab und endet vor St. Sebastian und katholischen Einrichtungen wie Kindergarten und Seniorenheim. An einem der Häuser - einem der wenigen mit alter Fassade, die in der Nähe befindliche Ernst-Reuter-Siedlung ist ein Neubau aus den Fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts- erinnert eine Berliner Gedenktafel an Pfarrer Eduard Cortain, päpstlicher Hausprälat, Domkapitular und Geistlicher Rat.




Ein Stück weiter, über Urichstraße in die Ackerstraße gekommen, öffnet sich der Blick auf ein weiteres sehenswertes Haus, einem rotfarbenen Klinkerbau, der von der Technischen Universität genutzt wird.




Einige Details aus der Fassadengestaltung.










Ein Blick über die Gebäudeecke gibt eine Vorstellung von der plastischen Wirkung der Vorsprünge und Gliederung der Fassade.




Urich-/ Ecke Hussitenstraße. Die alte Fleischerei ist geschlossen, nebenan die Tiefbauarbeiten für eine Produktionsstätte für Fleischwaren- eine Dönerproduktion soll hier einziehen.




Ein Blick in die nach dem Physiker Alessandro Graf Volta benannten Straße. Das alte AEG-Gelände ist Teil des heutigen Berliner Innovations- und Gründerzentrums im Technologie- und Innovationspark Berlin (BIG/TIB).




In der Voltastraße befindet sich auch der Berliner Standort der Deutschen Welle.




Gegenüber Wohnhäuser mit einigen sehr interessanten Gestaltungen der Fassade. Schade, daß es keine Möglichkeit gibt, eine solche sicherlich ungewöhnlich geschnittene Wohnung zu besichtigen, um ein Bild vom Inneren zu gewinnen.




Fast schon an der Brunnenstraße angekommen, zeigen sich beide Fassaden wie zwei ungleiche Schwestern.




In der Brunnenstraße angekommen, das alte AEG-Tor umrahmt von Neubauten.


Wer bis hierher mitgekommen ist, für den habe ich zwei Tips zur Einkehr in Restaurants, zum einen das Meyer's unmittelbar hinter dem AEG-Tor, zum anderen das italienische Restaurant Bella Italia, wenn man die Brunnenstraße weitergeht zum Gesundbrunnen. Mein Tip- probieren Sie eine Minestrone della Nonna, eine italienische Gemüsesuppe Großmütterchen Art, wie es in der Speisekarte heißt. "Oberlecker" würde ein Kollege sagen ...




     

     
 

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