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          29-04-2007
  29.04.2007 An der Swinemünder Brücke


Geht man durch Berlin, erkennt man oft, daß die Bahn in zurückliegenden Jahrzehnten der dominante Verkehrsträger war. Berlin war Bahnland, Drehkreuz. Einige alte Wahrzeichen aus der vergangenen Epoche findet man im Stadtbild durchaus, in Form von großen Stahlbrücken, die weite Gleisanlagen überspannen. Zwei davon findet man im Wedding - die eine an der Stadtbezirksgrenze zu Pankow (Bösebrücke, oft fälschlich als Bornholmer Brücke bezeichnet) und die andere in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Gesundbrunnen. Diese Brücke habe ich mir angesehen.




Die Swinemünder Brücke überspannt das östliche Bahnhofsfeld der S-Bahn- und Fernbahngleise am Bahnhof Gesundbrunnen.




Eine andere Perspektive, einige Schritte weiter. Hier kommt die Wirkung der Architektur der Stahlkonstruktion besser zur Geltung.




Im Augenblick wird an der Brücke gearbeitet, saniert, an den Seiten verdecken Schaltafeln die filigrane Konstruktion und nehmen so der Brücke ihre (optische) "Leichtigkeit".




Detail der Konstruktion, an der sich rechte Winkel, Dreicke, Geraden und Bögen treffen.




Schaut man Richtung Nordost, erblickt man die geschwungene Form der Gleise, die zum Bahnhof Bornholmer Straße und zur Bösebrücke führen.




Geradeaus geht die Sicht in Richtung Schönhauser Allee, die S.Bahn-Linien Ring 41 und 42 unterqueren die anderen Gleise und kommen nach langer Tunnelstrecke hier wieder an die Oberfläche.



     

     
 

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