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          30-04-2007
  30.04.2007 Berliner Dom


(Immer wieder steige ich die Treppen hinauf, drei bis viermal jährlich und schaue mir die Stadt von oben an. Wenn man sich Zeit nimmt entdeckt man nicht nur Neues was gerade im entstehen ist, auch Altbekanntes sieht man mit anderen Augen, weil man diese Dinge vielleicht besuchte oder sich mit ihnen anderweilig beschäftigte.


Der Ausblick bietet dem Interessierten nicht nur Details der Stadt, sondern auch die Wirkung auf andere Menschen, vornehmlich Touristen. Unvergessen die Situation, als ein Mann die Frage seiner Frau nach dem Tränenpalast mit einer Handbewegung hin zum Palast der Republik erläutern wollte, mir Nebenstehenden- gerade mit der Kamera vor Augen, ein Detail suchend- aber impulsiv entfuhr, daß das nicht der Tränenpalast, sondern Erichs (Honecker) Lampenladen gewesen wäre ... Während der Mann verdutzt nach unten und später auf seine Uhr schaute, folgten Nachfragen von Frau und Familie und forderten weitere Erläuterungen, wir gingen nach und nach ein Stück des Rundganges zurück, entgegen der üblichen Richtung, während das Familienoberhaupt und Reiseführer dem Ausgang zustrebte ...


Berlin hat eben mehr zu bieten als Pommesbude oder Dönerstand ...




















































     

     
 

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