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          05-09-2007
  05.09.2007 Auf dem Borsigturm


Um es vorwegzunehmen- ich war seit langen nicht so enttäuscht. Das Wetter wunderbar- letzte Regenschauer hatten am Vorabend die Atmosphäre gereinigt- ich durfte kurzfristig auf den Turm (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle), eine schöne Fernsicht und dann das. Beim genaueren Hinsehen am heimischen Monitor zeigten sich Farbveränderungen und Abnahme der Schärfeleistung, in der räumlichen Tiefe der Eindruck von Schleiern, die das Bild gänzlich verpfuschen. Wie das ? Ich vermute, daß es zum einen an der optischen Leistung des verwendeten Objektives lag, zum anderen am jeweiligen Winkel in meiner Stellung zum Sonnenlicht. Die schwächsten Bilder wurden die, die trotz aufgesteckter Sonnenblende in Gegenlichtnähe entstanden, die guten Aufnahmen jene mit der Sonne im Rücken. Hinzu kommt mit Sicherheit auch die Tageszeit. Um wirklich in alle Richtungen gelungene Aufnahmen zu erzielen, müßte man vormittags und nachmittags wegen des veränderten Sonnenstandes nutzen, ein Aufwand, den man wohl in den seltensten Fällen auf sich nimmt.


Warum ich das so ausführlich schreibe ? Ich vermute, daß Sie sich als Leser dieser Zeilen vielleicht ebenfalls ab und an mit der Fotografie beschäftigen, dann helfen Ihnen diese Beschreibungen vielleicht, ähnliche Fehler zu umgehen In meinen Fall wird es wohl auf ein bestimmtes, seit einiger Zeit in Augenschein genommenes Objektiv hinauslaufen, teuer zwar, aber eher geeigneter Spezialist als das von mir eigentlich gern verwendete Superzoom von 18-200 mm inkl. Vibration Reduction.


Nun aber zurück zu den Bildern.




Der Borsigturm im Gegenlicht. Warum ? Nun, die Glasflächen reflektierten den aufgelockerten Himmel daß man meinen konnte, man blickt durch den Turm hindurch.




Ein erstes Umherschauen- auf einem der Dächer der Borsighallen gegenüber entstand eine Strandszene, die die Illusion hervorruft, am Strand zu liegen und nichts als die Weite des Himmels ringsherum zu wissen ...




Eines der Ausflugsschiffe fährt zur Anlegestelle Greenwichpromenade in Tegel.




Die "verpfuschte" Fernsicht auf City Ost mit Park Inn-Hotel und Fernsehturm am Alexanderplatz auf der linken, die Hochhäuser der Leipziger Straße und die Kuppel des Berliner Doms auf der rechten Seite.




Charité-Hochhaus, Internationales Handeszentrum und etwas weiter rechts die Kuppeln der Turmbauten an der Karl-Marx-Allee (ehemalige Stalinallee). Ganz rechts der Wasserturm auf dem Geländes der Charitè Campus Virchow-Klinikum im Wedding, womit erkennbar wird, welche Flächen hier eingesehen werden.




Links etwas vorgelagert die Lagerhallen und Türme des Westhafens, mittig das Gericht in Moabit und dahinter die Horizontlinie einnehmend die Bebauung Potsdamer Platz.




Vorn etwas zu sehen ein Teil des Flughafens Tegel, dahinter City West um Ku-damm und Gedächtniskirche. Links gut zu erkennen in Schöneberg: Gasometer in Nähe Südkreuz.




Ein Teil des Flughafens mit Tower und Hauptgebäude.




Fernsicht auf den Teufelsberg und die Kuppeln der ehemaligen Abhöranlage.




Zufall- ein startendes Flugzeug.




Zurück in die nähere Umgebung.




Blick zur Siedlung Wittenau.




Das Borsigtor von oben gesehen.




Alt-Tegel und dahinter die Hochhäuser an der Greenwichpromenade.



     

     
 

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