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          06-09-2007
  06.09.2007 Wohnanlage "Am Eschengraben"


Die zufälligen Entdeckungen sind mir die liebsten. Ein zwei Stichworte und dann völlig unbefangen loslegen- das ist spannender als einen Krimi lesen. Hat aber einen wesentlichen Nachteil- man geht vielleicht an etwas Wichtigen vorbei ohne es zu erkennen ...


So erging es mir heute. Zufällig über den Namen des Architekten Erwin Anton Gutkind und einige Bilder der Wohnanlage "Am Eschengraben" gestolpert gab es für mich kein Halten mehr. Diese 1925 bis 1927 erbaute Anlage, in die der Architekt verschiedene Stile einfliessen ließ, wurde vor einigen Jahren mit großen Aufwand rekonstruiert und denkmalpflegerische Vorgaben bei Farbgebung und Gestaltung von Beschlägen u.a.m. berücksichtigt.


Hätte ich um diverse Einzelheiten gewußt, sähe das fotografische Ergebnis etwas anders aus. Vielleicht ergibt sich irgendwann einmal die Möglichkeit, etwas näher an das Haus heranzutreten oder hineinzugehen, um den farblichen Ideen des Architekten nachzugehen ...




Ein erster Blick auf das Haus mit roten Klinkern und hellen Putzflächen, von denen sich die Fenster und Türen farblich abheben.













Ansicht der Fassade. Statt Keller sind Dachgeschosse als Nebenflächen konzipiert und mit kleineren Fenstern ausgestattet. Umlaufende Putzflächen zwischen den Fenstern betonen die Waagerechte.




Das Ecktreppenhaus mutet futuristisch an.




Schaut man genau hin, kann man die Treppenabsätze und Handläufe erkennen.




Der Wechsel von Material, Farben und Formen macht die Betrachtung der Fassade spannend, man möchte immer mehr entdecken, Neues schauen.




... und damit ist die Runde um den Block beendet.



     

     
 

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