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          17-09-2007
  17.09.2007 Von den Osram-Höfen zum Leopoldplatz


Die Werksanlagen der früheren Osramwerke sind ein Zeitzeugnis und Architekturdenkmal, die heute noch erkennen lassen, in welchen Umfang früher in Berlin produziert und gearbeitet wurde. Im Zuge der Industrialisierung und Automation sowie den politischen Veränderungen in den ausgehenden 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden viele Produktivflächen überflüssig. Insofern ist es hervorhebenswert, daß es gelang, die Höfe nicht nur zu sanieren, sondern auch mit vielen Impulsen neues Wirtschaftsleben einzuhauchen. Heute ist das sich über mehrere Höfe erstreckende Areal gut ausgebucht und Arbeitsort inmitten der Stadt für Tausende.


In einem kleinen Gang durch das Gelände habe ich einige Eindrücke von der Industriearchitektur eingefangen und mit der Fortsetzung des Spaziergangs bis zum Leopoldplatz kombiniert.




Ansicht von der Seestraße. Man bekommt eine Ahnung von der Größe der Fabrikanlage und einen gewissen Respekt, wenn man darüber nachdenkt, wieviel Geld für die Fassadengestaltung der Fabriken den Eigentümern wert war. In der heutigen sachlichen Bauweise wird für das Erscheinungsbild einer Anlage weit weniger (ca. 2-5 Prozent der Bausummen) Geld ausgegeben als zu Gründerzeiten und zu Zeiten der Industriealisierung. Aber das nur am Rande.







Anblick eines Seiteneingangs mit Durchblick zu den weiter hinten liegenden Höfen.







Am östlichen Ende des Leopoldplatzes.




Wie immer interessieren mich diverse Balkone und Loggias, die die Ansicht eines Hauses entscheidend mitprägen.







Das westliche Ende des Leopoldplatzes, hier finden regelmäßige Ökomärkte statt. Rechts die Stufen zu einer der vier ehemaligen von Schinkel erbauten Vorstadtkirchen, der ehemaligen Nazarethkirche.



     

     
 

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