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          26-01-2008
  26.01.2008 Besuch der Jim Rakete-Ausstellung


Wenn ich nicht durch Zufall im Onlineangebot des Spiegel einen Hinweis zur Ausstellung von Jim Rakete gelesen hätte, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, diese zu verpassen. So aber war der Termin dick angestrichen und ich heute vor Ort bei Camera work, mir die überwiegend in schwarzweiß gehaltenen Portraits von Künstlern und Politikern anzusehen.


Mein Fazit- sehenswert, also hingehen !




Der Weg zu Camera work führt von der Kantstraße kommend durch Toreinfahrten, in denen man auf die laufende Ausstellung eingestimmt wird.




Die Galerie.




Erstaunlich, wie nah die Bahntrasse am Haus vorbeiführt, ich habe von der Geräuschkulisse der vorbeifahrenden Züge im Inneren wenig mitbekommen- die Ausstellung hatte mich in ihren Bann gezogen.




Ein Blick in die Ausstellung- ja, ich habe gefragt, ob ich darf ... ;)- verdeutlicht, daß großformatige Portraits gezeigt werden. Interessant die Variationen in der Licht- und Szenengestaltung, sehr unterschiedliche Locations, formatfüllende Portraits und solche in der freien Natur, viele Portraitierte sehen direkt in die Kamera, einige bewußt daran vorbei, daß man meint, eine gestellte Inszenierung zu betrachten. Aber diese ist so zurückgesetzt, fast schon intim zu nennen.


Wer die Galerie durchschritten hat, sollte einen Blick auf den Katalog zur Ausstellung werfen. Nicht nur die Aufnahmen der Ausstellung sind zu sehen, sondern weitere, die in den jeweiligen Shootings entstanden. Für Fotografieinteressierte dürfte dieses "Making of", die Annäherung an die Persönlichkeit des Portraitierten eine sehr schöne Fundgrube und Inspiration sein. Ich überlege, beim nächsten Besuch einen solchen Katalog zu erwerben ...



     

     
 

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