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          30-01-2008
  30.01.2008 Von Pallasseum bis Nollendorfplatz


Der Titel klingt vielleicht etwas "schräg", aber Start und Ziel des heutigen Spazierganges kürzer anzugeben brachte ich nicht fertig. Und nachdem ich mich extra belesen habe, daß statt der Begriffe Sozialpalast und Wohnanlage am Kleistpark der per Mitbewohnerabstimmung angenommene Name Pallasseum nunmehr offiziell verwendet wird, bleibe ich ebenfalls bei dieser Benennung.


Geht man die Pallasstraße entlang, findet man neben dem Pallasseum ein weiteres denkwürdiges Bauwerk- einen alten Hochbunker aus der Zeit des Dritten Reiches, erbaut gegenüber dem damaligen Sportpalast, an dessen Stelle wiederum in den Siebziger Jahren die Wohnanlage errichtet wurde. Verdeutlicht man sich die städtebauliche Situation der späten Kriegsjahre, ist es vorstellbar, warum in direkter Nähe zum Sportpalast der Bunker erbaut wurde- sollte es während der Veranstaltungen im Sportpalast zu Kriegshandlungen kommen (Bombenabwürfe), stünde in der Nähe eine sichere Unterkunft für die Besucher uns Anwohner zur Verfügung- immerhin hatten während der Großveranstaltungen um Zehntausend Besucher Platz im Sportpalast. Ob die Nutzung tatsächlich in diese Richtung gingen oder andere Zwecke im Vordergrund standen, dürfte nur ein gezieltes Nachforschen in Archiven und ähnlichen zutage fördern.


Im weiteren Gang durch diesen Teil der Stadt ging es zum Winterfeldtplatz und weiter zum U-Bahnhof Nollendorfplatz mit einigen bemerkenswerten Ansichten alter und neuerer Bebauung.



















































     

     
 

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