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          17-06-2008
  17.06.2008 Von Lübars nach Rosenthal


Im Norden Berlins gehört die Umgebung des Tegeler Fließes zu den für mich schönsten Gegenden Berlins. Nicht nur die Ähnlichkeit mit Landschaften aus früher Kinheit, auch die Nähe zu teils unberührter Natur lassen diesen Flecken einzigartig erscheinen.


Das Wetter lockte zu einem Umhergehen nicht wie sooft schon am Verlauf des Tegeler Fließes entlang, diesmal wollte ich die andere Seite des Köppchensees erkunden und dort spontan weiterentscheiden, wieweit die Wanderung gehen würde. Daß es am Ende nur eine kurze Strecke entlang der Heidekrautbahn bis nach Rosenthal wurde, lag am häufigen Innehalten und Einatmen der sich überschwenglich präsentierenden naturnahen Landschaft.


Aber schauen Sie selbst ... ;)




Wenn man in Alt-Lübars den sanften Hang vorbei an Koppeln und Wiesen hinunter zum Tegeler Fließ geht, kommt man unweigerlich bis zu dieser alten Weide. Der Weg hört einige Meter an einer kleinen Brücke zwar auf, aber für mich ist diese Stelle, wo das Fließ einen kleinen Knick macht, sehr oft der Beginn einer ausgedehnten Wanderung.







Sie kennen diese Bild vielleicht noch, ich habe es vor längerer Zeit bereits einmal gezeigt- allerdings zu einer ganz anderen Tageszeit, als ich am frühen Morgen im Fließ unterwegs war und den Sonnenaufgang miterlebte.




Kulturlandschaft und Landwirtschaft nebenan.







An einer Stelle kann man sehr gut erkennen, wie das Grundwasser zutage tritt. Hier im Naturschutzgebiet gibt es einige sehr informative Tafeln, die auf solche Gegebenheiten eingehen und diese erklären.




Diesen Teil wird der eine oder andere Interessierte bereits kennen, die asphaltierte Strecke ist Teil des ehemaligen Mauerverlaufes, rechts im Hintergrund ist ein Til der Wasserfläche des Köppchensses zu sehen.




Verwilderte Streuobstwiesen.







Ab und an trifft man auch auf einige Tierarten, die man gar nicht suchen muß- es bedarf oft nur einiger Geduld und ruhigen Umherschauens, solche Dinge zu entdecken.




Oberhalb des Sees.




Ein kurzes Wegstück weiter ödtlich kommt man an diese Brücke, die über das Gleis der Heidekrautbahn führt. Wohl einzigartig der tarnfarbene Anstrich, an die Trilung Deutschlands erinnernd, unmittelbar in der Nähe führte die Berliner Mauer um Berlin West.




EIn früheres Bahnhofsgebäude (das von Blankenfelde) wird heute als Wohnhaus genutzt.




Alte Schienen erinnern an frühere Zeiten und Transportaufgaben. Für mich als Laie ist nicht sofort erkennbar, ob die Schiene eine ältere Trassierung markiert oder ob es hier früher Abzweige zu Güterboden und dergleichen gab. Aufschluß dürfte hierzu das zur Heidekrautbahn gehörende Museum bieten.




Mitten auf freien Feld ein Schild, welches den Verlauf der Mauer (heutiger Mauerweg) anzeigt, links daneben im Hintergrund liegend der Fernsehturm in MItte.




Das Bild erklärt zwar nicht, wie die Strecke zu ihren Namen "Heidekrautbahn" kam, veranschaulicht jedoch, wie die Umgebung des Streckenverlaufes aussieht.



     

     
 

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